- Vermeintlicher Eklat
- Reflexartige Bewertung
- Aufschrei
- Empörung
- Betroffenheit
- Vermutungen
- Widersprüche
- Verwirrung
- Nachdenklichkeit
- Ernüchterung (derzeitiger Stand in der Ukrainekrise)
- Alternativen
- Analyse
- Realität
- Suche nach den Ursachen
- Suche nach den Schuldigen
- Bestrafung der Unschuldigen
- Auszeichnung der Nichtbeteiligten
Hier sammele ich, was mir im Laufe der Zeit auffiel und von dem ich glaube, dass es festgehalten werden sollte.
Samstag, 3. Mai 2014
Stufen medialer- und politischer Erregung
Sonntag, 13. April 2014
Schizophrene politische Sichtweisen
Kiew:
Aufruhr, brennende Barrikaden, besetzte öffentliche Gebäude, prügelnde und vertriebene gewählte Parlamentarier, Tote:
Ein vom Westen bejubelter Freiheitskampf.
Donezk:
Aufruhr, brennende Barrikaden, besetzte öffentliche Gebäude, prügelnde und vertriebene gewählte Parlamentarier, Tote:
Eine von Putin gesteuerte, gezielte Provokation pro-russischer Aktivisten.
Fazit:
Eine dilettantische Politik der EUSA-Staaten hat die Ukraine zerrissen, Wind gesäht und Sturm geerntet. Der "arabische Frühling" lässt grüßen...
Aufruhr, brennende Barrikaden, besetzte öffentliche Gebäude, prügelnde und vertriebene gewählte Parlamentarier, Tote:
Ein vom Westen bejubelter Freiheitskampf.
Donezk:
Aufruhr, brennende Barrikaden, besetzte öffentliche Gebäude, prügelnde und vertriebene gewählte Parlamentarier, Tote:
Eine von Putin gesteuerte, gezielte Provokation pro-russischer Aktivisten.
Fazit:
Eine dilettantische Politik der EUSA-Staaten hat die Ukraine zerrissen, Wind gesäht und Sturm geerntet. Der "arabische Frühling" lässt grüßen...
Sonntag, 6. April 2014
Putin-Versteher
Ich gehöre also auch zu den „Putin-Verstehern“, befinde mich dabei aber in bester Gesellschaft mit Gerhard Schröder, Klaus von Dohnanyi, Peter Scholl-Latour, Hans-Ulrich Jörges, Jacob Augstein, Helmut Schmidt, Gregor Gysi, Helmut Kohl, Peter Gauweiler, Günter Verheugen, Armin Laschet, Erno Erler und vielen anderen.
Leider wird deren Meinung durch die gleichgeschalteten medialen „Timoschenko-Versteher“ unterdrückt, sonst wäre das Meinungsbild in Deutschland deutlich anders als im Deutschland-Trend der ARD dargestellt.
Wann begreifen die Medien, dass sich die kritisch wache Öffentlichkeit nicht mehr einseitig indoktrinieren lässt, weil es ein Leichtes ist, sich mit einem Mausklick alternativ zu informieren, sich eine eigene Meinung zu bilden und so die Mainstream-Propaganda kritisch zu hinterfragen.
Leider wird deren Meinung durch die gleichgeschalteten medialen „Timoschenko-Versteher“ unterdrückt, sonst wäre das Meinungsbild in Deutschland deutlich anders als im Deutschland-Trend der ARD dargestellt.
Wann begreifen die Medien, dass sich die kritisch wache Öffentlichkeit nicht mehr einseitig indoktrinieren lässt, weil es ein Leichtes ist, sich mit einem Mausklick alternativ zu informieren, sich eine eigene Meinung zu bilden und so die Mainstream-Propaganda kritisch zu hinterfragen.
Donnerstag, 27. März 2014
Gleichgeschaltete Medien
Wenn Medien mit den Wölfen heulen und Europa helfen, einen kapitalen Fehler zu vertuschen.
Jörges hat Recht, wenn er schreibt, dass einen entsetzen muss, in welcher Geschwindigkeit und Geschlossenheit die meisten Medien auf den (gleichgeschalteten) Modus des kalten Krieges umgeschaltet haben.
Das erinnert stark an eine gehirnwaschende Vorbereitung der Bevölkerung auf Konfrontationen.
Auch ist es wirklich erschreckend, dass der Friedensnobelpreisträger EU durch dilettantische und dümmliche Naivität mit einem „Entweder-Oder“ in der Assoziierungsfrage die Krise ausgelöst und Europa an den Rand eines Krieges manövriert hat.
Die Annexion der Krim ist „illegal“. Aber ist sie auch nicht legitim? In Kiew wollte ein zum Teil gewalttätiger Mob die alte Ukraine nicht mehr und hat sie weggepuscht und auf der Krim wollte die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung, die Gunst der Stunde nutzend, da nicht mitmachen. Aber das Selbstbestimmungsrecht der Völker, fundamentaler Wert des Westens, darf aus westlicher Sicht nur von denen beansprucht werden, die dazu gehören wollen.
Nach Hans-Ulrich Jörges: Zeiten der Lüge im "Zwischenruf aus Berlin" Stern 14/2014
Jörges hat Recht, wenn er schreibt, dass einen entsetzen muss, in welcher Geschwindigkeit und Geschlossenheit die meisten Medien auf den (gleichgeschalteten) Modus des kalten Krieges umgeschaltet haben.
Das erinnert stark an eine gehirnwaschende Vorbereitung der Bevölkerung auf Konfrontationen.
Auch ist es wirklich erschreckend, dass der Friedensnobelpreisträger EU durch dilettantische und dümmliche Naivität mit einem „Entweder-Oder“ in der Assoziierungsfrage die Krise ausgelöst und Europa an den Rand eines Krieges manövriert hat.
Die Annexion der Krim ist „illegal“. Aber ist sie auch nicht legitim? In Kiew wollte ein zum Teil gewalttätiger Mob die alte Ukraine nicht mehr und hat sie weggepuscht und auf der Krim wollte die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung, die Gunst der Stunde nutzend, da nicht mitmachen. Aber das Selbstbestimmungsrecht der Völker, fundamentaler Wert des Westens, darf aus westlicher Sicht nur von denen beansprucht werden, die dazu gehören wollen.
Nach Hans-Ulrich Jörges: Zeiten der Lüge im "Zwischenruf aus Berlin" Stern 14/2014
40 Jahre
hat die Bundesrepublik das Völkerrecht ignoriert und es als legitim
erklärt, das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen auf
Vereinigung einzufordern, das, die Gunst der Stunde nutzend, mit sehr
viel Glück 1990 und mit ""Bauchschmerzen" einiger "Freunde"
völkerrechtlich legalisiert werden konnte.
Ich wette: In ein paar Jahren wird auch der Krim-Anschluss völkerrechlich legalisiert !
Freitag, 21. März 2014
EU zündet die nächste Eskalationsstufe
Die EU hat mit der Unterzeichnung des politischen Teils eines Assoziierungsabkommens mit einer demokratisch nicht legitimierten Regierung der Ukraine - von Putschistens Gnaden - die nächste Eskalationsstufe gezündet.
In Brüssel sitzen dilettantische Technokraten und keine außenpolitisch gewieften Diplomaten. Sie haben gedankenlos und ohne Rücksicht auf die sozialen und politischen Folgen in der Ukraine genauso machtpolitisch die Muskeln spielen lassen wie sie es Moskau vorwerfen. Und sie haben nicht begriffen, dass es der Ukraine seit 1991 nicht gelungen ist, aus dem komplizierten Gebilde einen Nationalstaat mit gemeinsamen Identitäten zu schaffen, denn die Ukraine besteht faktisch aus unterschiedlichen Ländern, in denen die tiefe kulturelle Kluft nicht einmal ansatzweise überwunden ist.
Anstatt
auszuloten, welche
Lösung für die Ukraine mit ihren unterschiedlichen internen und
externen Interessen mittelfrisstig die beste wäre und die beabsichtigten
Wahlen am 25. Mai abzuwarten, haben die EU-Politiker mit
dieser Unterschrift unnötig weiter an der Eskalationsschraube gedreht.
Dabei braucht die Ukraine im Moment nichts dringender, als zur Ruhe zu kommen, um ihren inneren Frieden zu finden.
Abonnieren
Posts (Atom)