Wenn
wie heute 35 Grad und mehr gemessen werden, senden die
Öffentlich-Rechtlichen einen Brennpunkt wie nach einem
Kriegsausbruch schreibt Harald Martenstein in seiner aktuellen Kolumne
in der Welt. Sein Vorwurf: Gut sei alles was Panik schürt. Inzwischen
solle man vor jeder Jahreszeit Angst haben.
Es
ist Sommer. In diesem war es an wenigen Tagen wärmer als 30 Grad. Das
wird im Fernsehen als Sensationsnachricht
verkauft. Gleichzeitig zeigen die Sender, wie sich Millionen Deutsche
stundenlang auf Flughäfen die Füße in den Bauch stehen, die nach
Griechenland, Türkei, Tunesien, Italien, Spanien oder sonst wo
in den Süden fliegen wollen, um 14 Tage genau das Wetter zu erleben, das
hier als Panik verkauft wird.
Wenn´s
nach den Medien geht, soll man sich inzwischen vor jeder Jahreszeit
fürchten. Vor dem Sommer sowieso, vor dem
nächsten Winter, weil wir ohne Strom und Gas frieren, im Herbst vor der
nächsten Corona-Welle oder der Grippe und im Frühjahr vor Starkregen und
Unwettern.
Allerdings
lassen sich von Angst weder Viren noch das Klima beeindrucken. Es trägt
auch nicht zur Lösung der
Klimaprobleme und zur Senkung der Temperaturen bei, wenn man den Leuten
jegliche Lebensfreude zu nehmen versucht. Genießen wir den Sommer….
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