Donnerstag, 17. September 2015

Flüchtlingskrise


Wenn man die Berichterstattung der Medien in den vergangenen Tagen verfolgt, scheinen Emotionen, Emotionen, Emotionen statt kritischer Distanz das Gebot der Stunde. Der gute Ratschlag von HaJo Friedrichs, dass „sich gute Journalisten nicht gemein machen sollten mit einer Sache, auch nicht mit einer guten“, scheint seit Jahren vergessen. Nicht nur in der Flüchtlingskrise ist eine große Einheitlichkeit in den Positionen von „Welt“ über „Spiegel“ bis zu den „Öffentlich-Rechtlichen“ für den kritischen Beobachter feststellebar. Ein wildes Durcheinander von Meinungen und Nachrichten gingen fließend ineinander über.
Das flüchtlingsfreundliche Deutschland wird in leuchtenden Farben gezeichnet, dem ein dunkles Deutschland von ewig Gestrigen  gegenüber steht, das nur noch Verachtung verdient. Journalismus verkommt zur Kampagne und ist einen weiteren Schritt weiter, das Vertrauen der Zuschauer und Leser zu verlieren.
Dabei scheint es, als gingen Politik und Medien Hand in Hand. Während es bis vor wenigen Wochen noch einhellig hieß: „Es können nicht alle kommen“, schwenkten Politik und Berichterstattung beinahe Parallel  auf ein „Wir schaffen das“ um.
Dass fast alle Flüchtlinge zu uns wollen ist aber kein Kompliment, wie es die Kanzlerin behauptet, sondern ein Beweis für unsere linksmoralische Dummheit. Nur bei uns  ist es in Europa möglich, dem satten einheimischen Steuerzahler Milliardenbeträge für eine Rundumversorgung von Millionen von Flüchtlingen inklusiv ärztlicher Betreuung, sozialtherapeutischer Begleitung, kostenloser Unterkunft und einem  angemessenes Taschengeld abzupressen. 
Nur bei uns ist es in Europa möglich, den satten einheimischen Steuerzahlern Milliardenbeträge für eine Rundumversorgung von Millionen von Flüchtlingen inklusive ärztlicher Versorgung, zosialtherapeutischer Begleitung, kosteloser Unterkunft und einem angemessenen Taschengeld abzupressen.
Auch wenn die Medien glauben, aus einem Gefühl patriotischer Verantwortung heraus einen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise leisten zu müssen, ytände es gut zu Gesicht, ausgewogen und kritisch als neutrale Beobachter zu berichten,
Doch die Berichterstattung ist sträflich einseitig mit dem Tenor, Deutschland habe nicht nur die Grenzen sondern auch die Arme weit geöffnet, um jeden aufzunehmen der es in seiner Heimat nicht mehr aushält, was über alle möglichen Kanäle verbreitet wurde und zusätzliche Auswanderungsanreize auch in nicht kriegsbetroffenen Regionen bewirkte.
Ein langsames Umdenken ist in dem Kommentar von Johannes Kaufmann in der BZ / GZ festzustellen: 

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