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Freitag, 24. November 2017

Meinungsfreiheit nicht nur ein Recht der Linken

Frankfurter Buchmesse
Meinungsfreiheit ist nicht nur ein Recht der Linken
Kolumne: Die Aktionen gegen rechte Verlage und Zeitschriften auf der Frankfurter Buchmesse waren ein Armutszeugnis. Zu begrüßen ist der Protest einiger berühmter Schrift- steller. Wo linkes Denken legitim ist, da darf es auch rechtes geben und alles, was dazwischen liegt.

Sonntag, 19. November 2017

Guter Hass, böser Hass

Guter Hass, böser Hass
Von ELKE HALEFELDT am 30. Oktober 2017 im Cicero
"Die taz-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah hat mit einem Beitrag die Rassismus-Debatte erneut ent- facht. Denn obwohl darin von der deutschen „Dreckskultur“ die Rede ist, sah die No-Hate-Speech-Initia- tive offenbar keinen Handlungsbe- darf. Wir lernen: Rassismus gegen Deutsche ist kein Rassismus
Hengameh Yaghoobifarah sah sich mutmaßlich nicht als „Haterin“, als sie ihrem Text, im Kern wohl als Sympathiebeweis für die Idee eines islamischen Feiertags in Deutsch- land gedacht, den kecken Titel „Deutsche, schafft Euch ab!“ ver- passte, die Deutschen als Kartoffel und Lauch darstellte und sich in spätpubertärem Ton darüber auf- regte, dass offenbar nicht alle „Kartoffeln“ die Einführung eines solchen Feiertags gutheißen.
Fast zeitgleich meinte Sibylle Berg auf Spiegel Online, eine neue faschistische Bewegung kommen zu sehen und formulierte beherzt, die Zeit des Redens sei vorbei:
„Vielleicht ist der Schwarze Block, die jungen Menschen der Antifa, die Faschisten mit dem einzigen Argu-ment begegnen, das Rechte verste- hen, die einzige Bewegung neben einem digital organisierten Wider- stand, die eine Wirkung hat.“
Zwei Frauen, die ihr jeweils klares Welt- und Feindbild eint. Die eine unterstellt der AfD Mordabsichten („unter den Bus schmeißen“), die andere will ausgerechnet den „Schwarzen Block“ gegen „die Rech- ten“ aufmarschieren lassen. Demo- kratischer Diskurs ade".
Jan Fleischauer fragt im SPIEGEL-Online unter der Überschrift
"Sind Deutsche "Kartoffeln"? Und das ganze Land eine "Dreckskultur"? Im Kampf gegen die drohende Machtergreifung der Faschisten ist keine These zu abwegig und kein Vergleich zu steil."

Mittwoch, 1. November 2017

Schulstudie

Von der Schulstudie spricht kein Mensch mehr. Auch nicht davon, dass insbesondere in den Ländern, in denen die Grünen mitregieren, das  Bildungsniveau deutscher Grundschüler drastisch gesunken ist.
Links/Grüne-Populisten in Medien und Politik beschimpfen zwar Sachsen und Sachsen-Anhaltiner als dunkeldeutsch und zu doof, um richtig wählen können, erwähnen aber mit keinem Wort, dass dort, neben Bayern, die intelligentesten Grundschüler leben. Woran das wohl liegt...?
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Vernichtende neue Schulstudie
Wir haben ein Qualitätsproblem

Freitag, 20. Oktober 2017

Merkels Absturz: Die Arroganz der Macht

Rechnet man richtig, dann hat Angela Merkel nur 23,9 Prozent der Stimmen geholt. Wie konnte es dazu kommen? Eine Erklärung liegt in der Auswahl der Leute, die unter ihr etwas werden.
Jan Fleischauer in SPIEGEL-Online
Und niemand übernimmt Ver- antwortung
Die größten Niederlagen in der Bundes- tagswahl fuhren die Volksparteien ein. Doch anstatt innezuhalten und zu analy- sieren, was schief gelaufen ist, machen sie weiter wie zuvor. Um das Prinzip Verantwortung steht es schlecht – nicht nur in der Politik
Kisslers Konter in CICERO

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Merkel ohne Land

Nicht die SPD, die CDU/CSU hat die Wahl krachend verloren. Minus 8,5 %. (In BW nur die CDU sogar unglaubliche 12 %, in Sachsen 15,7 %) 2,4 Mio. Wähler verloren ! Davon 1,3 Mio. an die FdP und 1.1 Mio. an die AfD. (Allerdings auch über eine Mio. an den Tod, Wähler von 2013, die nicht mehr leben :-).
Am Tag danach: Die Öffentlich-Rechtlichen schalten Sondersendungen. Dias Wahldebakel der CDU ist nur ein Randthema. Diskutiert wird fast nur nur über und mit den anderen Parteien !
In der ZEIT-Online meint Ludwig Greven dazu:
"Merkel hat, wie ihre Reaktion am Wahlabend zeigte, das Wahlergebnis nicht verstanden. Sie hat das Gespür dafür verloren, was viele Menschen bewegt – wenn sie das überhaupt je hatte: zu hohe Mieten, nicht ausreichende Löhne, die vielen Flüchtlinge und Migranten, ein großes Unsicher- heitsgefühl in einer Welt, die ihnen aus den Fugen geraten zu sein scheint".
Ludwig Greven in ZEIT-Online "Merkel ohne Land"