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Freitag, 20. Oktober 2017

Merkels Absturz: Die Arroganz der Macht

Rechnet man richtig, dann hat Angela Merkel nur 23,9 Prozent der Stimmen geholt. Wie konnte es dazu kommen? Eine Erklärung liegt in der Auswahl der Leute, die unter ihr etwas werden.
Jan Fleischauer in SPIEGEL-Online
Und niemand übernimmt Ver- antwortung
Die größten Niederlagen in der Bundes- tagswahl fuhren die Volksparteien ein. Doch anstatt innezuhalten und zu analy- sieren, was schief gelaufen ist, machen sie weiter wie zuvor. Um das Prinzip Verantwortung steht es schlecht – nicht nur in der Politik
Kisslers Konter in CICERO

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Merkel ohne Land

Nicht die SPD, die CDU/CSU hat die Wahl krachend verloren. Minus 8,5 %. (In BW nur die CDU sogar unglaubliche 12 %, in Sachsen 15,7 %) 2,4 Mio. Wähler verloren ! Davon 1,3 Mio. an die FdP und 1.1 Mio. an die AfD. (Allerdings auch über eine Mio. an den Tod, Wähler von 2013, die nicht mehr leben :-).
Am Tag danach: Die Öffentlich-Rechtlichen schalten Sondersendungen. Dias Wahldebakel der CDU ist nur ein Randthema. Diskutiert wird fast nur nur über und mit den anderen Parteien !
In der ZEIT-Online meint Ludwig Greven dazu:
"Merkel hat, wie ihre Reaktion am Wahlabend zeigte, das Wahlergebnis nicht verstanden. Sie hat das Gespür dafür verloren, was viele Menschen bewegt – wenn sie das überhaupt je hatte: zu hohe Mieten, nicht ausreichende Löhne, die vielen Flüchtlinge und Migranten, ein großes Unsicher- heitsgefühl in einer Welt, die ihnen aus den Fugen geraten zu sein scheint".
Ludwig Greven in ZEIT-Online "Merkel ohne Land"

Montag, 11. September 2017

Es traf zumindest nicht die Falschen

Wenn anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg schon ein Wohn- quartier von Gewaltorgien betrof- fen wurde, dann hat es mit dem Schanzenviertel zumindest nicht das Falsche erwischt.
In der Nacht zu Samstag, 07.07.2017, haben Linksfa- schisten ausgerechnet das links- alternative Schanzenviertel ver- wüstet, dessen Bewohner bei der letzten Bürgerschaftswahl zu über 85 % links, von der SPD über die Grün-Alternative-Liste, Die Linke und die Piraten, gewählt haben. Die Geister, die sie riefen, haben ihnen eine Lektion erteilt....

Absurde Dieselpanik

Im Büro ist 20 mal mehr Stickstoffdioxid erlaubt als auf der Straße. Deshalb fragt Olaf Opitz in Focus Online:
"Ist die Hysterie berechtigt? Sind die Grenzwerte sinnvoll und die Bürger wirklich in Gefahr?"
Wer sich mit dem Thema Grenz- werte bei der Luftreinhaltung intensiver beschäftigt, kommt ganz schnell ins Grübeln.
An erster Stelle steht die bislang öffentlich nicht gestellte Frage: Wieso gibt es eine akute Gefähr- dung der Bevölkerung durch einen Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Stickstoffdioxid im Freien, wenn am Arbeitsplatz für Beschäftigte in geschlossenen Räumen viel höhere Werte völlig unbedenklich sind?"
Kein Fake
"Höchst offiziell sind am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft als „Maximale Arbeitsplatz-Konzentration“ (MAK)  erlaubt. Also gut 20 Mal so hoch wie für Stickstoffdioxid auf Stra- ßen – und zwar acht Stunden täglich und 40 in der Woche."

Wasser predigen und Wein saufen

Wie Andrea Ypsilanti und Hannelore Kraft predigt auch Manuela Schwesig von den Kanzeln der Sozialdemokratie für Gemeinschaftsschulen und gegen das dreigliedrigen Schulsystem des bür- gerlichen Teufels. Nach den zwei ge- nannten und vielen anderen schickt auch sie ihren Sohn in eine Privat- schule. Wasser predigen und Wein trinken gehört zum persönlichen Lebensstil privilegierter Sozialdemo- kraten.
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