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Sonntag, 26. Oktober 2014

Medienkratie...

...nennt Hans-Ulrich Jörges das Gebahren vieler Medien, bei denen sich zu einer  linksintellektuellen Überheblichkeit ein unverschämt herabsetzender Ton geselle.
Merke:  Keiner ist so klug wie der jeweilige TV-Berichtende.TV- Reporter sprechen mit der Mimik des Allwissenden das quasi göttliche „Fach"-urteil.
Und: Alle Korrespondenten vor Ort sehen alles und wissen alles, selbst wenn sie z.B. in Kiew oder Kairo sitzen und über Donezk bzw. Damaskus berichten oder in Washington über einen Anschlag in Ottawa.
Prof. Michael Wolffsohn

Solidariät mit Flüchtlingen

Täglich fordern Linksintellektuelle Gutmenschen, die vermutlich Flüchtlingsunterkünfte nur aus dem Fernsehen kennen, vereint mit linkssozial gestrickten Medienvertretern, mehr Solidarität mit Flüchtlingen. Dabei täten sie gut daran, mal mit gutem Beispiel voranzugehen. Wenn zum Beispiel jedes der 60.000 Mitglieder der „Grünen“ eine Patenschaft für eine Flüchtlingsfamilie übernehmen würde, ließe sich  ein Großteil der Probleme schlagartig mindern.  
Die grünsozialistische Ideologie nach dem Motto: „Es muss etwas geschehen, wenn wir´s nur nicht machen müssen“, hilft nicht weiter.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Energiewende: Wahnwitz mit System

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber es passt mal wieder:
Klimadiktatoren und von ihnen infizierte Medien hämmern den Deutschen mal wieder ein, sie hätten zur Rettung des Weltklimas eine Führungsrolle zu übernehmen. Das ist teuer aber wirkungslos, weil
  • es 50 Mrd/Euro pro Jahr kostet
  • nur 4 % des CO2 Gehalts der Luft menschlichen Ursprungssind
  • der deutsche Anteil daran nur 3,1 % beträgt
  • wir damit nur 0,00124 % des CO2 in der Luft beeinflussen können (0,04 x 0,031)
  • eine wetterabhängige Stromversorgung ihre Grenzen hat
  • Windkraftanlagen im Schnitt 1530 Std/Jahr Strom liefern können
  • Fotovoltaikanlagen ca. 980 Std./Jahr
  • das Jahr aber 8760 Std. hat
  • für die restlichen 6250 Std.brauchen wir Kraftwerke oder Stromspeicher.
  • wir aus ideologischen nicht aus wirtschaftlichen Gründen Kernkraftwerke stilllegen
  • und wegen der Kohlekraftwerke zur Zeit 2,8 % / Jahr mehr CO2 in die Luft geblasen werden
  • unsere Nachbarn weiter auf Kernkraft, und die Amis auf  Gaskraftwerke setzen  und  so CO2  einsparen (die Amis 14,1 % /Jahr)
  • womit der Strom in der übrigen EU nur halb so viel kostet wie bei uns
Durch diesen ideologischen Irrsinn wird den Deutschen durch die EEG-Umlage jährlich 20 Mrd. an Kaufkraft entzogen und ihnen wird eingehämmert, wo immer es geht, Energie einzuparen,  damit die Haushalte weiterhin die Hauptlast der Energiewende tragen können. Die Strompreise für Haushalte stiegen von 2008 bis 2014 um 38 % und die der Industrie um lediglich 13 %.
Quellen:
Statistisches Bundesamt, Spiegel 12/2013, FAZ v.14.01.13

Montag, 8. September 2014

Mehr Intoleranz wagen

Pakistani vergewaltigen über Jahre Kinder in England, ein Arabisch-Türkischer-Familienclan schießt in Lüneburg um sich, eine „Shariah-Police“ treibt in Wuppertal ihr Unwesen und in Berlin haben schon seit Jahren Libanesisch-Arabische-Clans das Sagen.
   Und wir? Wir haben aus Gründen der politischen Korrektheit Angst davor, die Dinge beim Namen zu nennen. Kotzbrocken sind Kotzbrocken, Irre sind Irre, Vergewaltiger sind Vergewaltiger, Schläger sind Schläger und Verbrecher sind Verbrecher - egal welche Religion sie haben.
   Wenn auf unseren Straßen ein türkisch-arabischer Mob seine Hasstiraden gegen Andersdenkende skandiere und randaliere, müssten auch die letzten Multi-Kulti-Prediger merken, dass etwas schieflaufe. Auch dass ein Arzt mit pakistanischen Wurzeln nicht in einen Topf mit ägyptischen Hasspredigern gehöre. Es könne nicht funktionieren,  alles und jeden integrieren zu wollen, meint Alexander Wendt im Focus
   Multi-Kulti-Fuzzis schwingen die Rassismuskeule. Wir sollen verstehen. Wir sollen verzeihen. Schluss damit. Wer sind wir denn? Meint Sybille Berg in Spiegel-Online. Es würden bei uns Menschen leben, die keine Schranken kennen, die andere töten, ihnen Schaden zu fügen. Dabei sei es vollkommen egal, ob sie religiöse Fundamentalisten, Extremisten, Nazis oder Irre sind. Mit ihnen sei nicht zu diskutieren und ihnen seien keine entschuldigenden Eigenschaften aufgrund ihrer Religion, ihrer ethnischen Herkunft  oder ihrer Sozialisation zuzuschreiben. Wer seine Mitmenschen nicht in Ruhe lasse und sie tyrannisiere müsse bestraft, ausgeschlossen und verachtet werden.
Recht haben sie beide.

Mittwoch, 3. September 2014

Riskieren Journalisten in Kriegsgebieten ihr Leben für die Wahrheit?

Das sind Märchen. Die mediale Realität ist eine andere. Die meisten Recherchen erfolgen unter der Kontrolle oder mit gezielter Unterstützung einer der Kriegsparteien. Somit wird für alle klar, eine objektive Berichterstattung kann es in einem solchen Krieg nicht geben. Die meisten journalistischen Arbeiten dienen propagandistischen Zwecken einer Kriegspartei.
Insbesondere der Konflikt in der Ukraine hat gezeigt, wie einseitige Quellen, Bilder und Recher- chemöglichkeiten zu krassen Fehleinschätzungen führen können. Die unkritische und teilweise unprofessionelle Kriegsberichterstattung hat dazu geführt, dass sich die Spannungen zwischen den ethnischen Gruppen noch verstärkt haben. Medien haben mitgeholfen, die vorhandenen Spannungen zu potenzieren.
Hans-P. Siebenhaar, Handelsblatt Online