Dienstag, 23. Dezember 2014

PEGIDA verstört

Am Montag gingen  wieder 17500  in Dresden auf die Straße und sangen christliche Weihnachtslieder.
Das müsse nach Auffassung gemäßigter Kommentatoren Linkspopulisten in Politik und Medien natürlich verstören, weil PEGIDA deren  Erwartungen so gar nicht entspreche.
   Alexander Wallasch fragt in Spiegel-Online,  wann diese endlich begreifen würden, was hinter PEGIDA wirklich stecke. Hier wagen sich Angehörige der  Schweigenden Mehrheit erstmals in Massen auf die Straße, die seit Jahrzehnten augenscheinlich den Linken gehört hätte und hinter PEGEDIA verberge sich etwas ganz anderes als die Bezeichnung vermuten lasse. In Wirklichkeit würden die, die weniger Islam riefen, mehr Deutschland meinen.
   Aber warum gerade Dresden? Liege es vielleicht daran, dass sich die ostdeutschen Motagsmarschierer schon einmal von Politikerversprechen verschaukelt fühlten ?
Und nach Berthold  Köhler in der FAZ würden die Methoden der Linken nicht mehr funktionieren: Einfach die Nazi-Keule rausholen und sie so lange zu schwingen, bis auch die Union die Köpfe einziehen würde. Das sei inzwischen kontraproduktiv, weil sich die Proteste auch dagegen richten würden, in die rechte Ecke gedrängt zu werden.
   Und Wallasch meint, dass den PEGIDA mal einer sagen müsse:
"Liebe PEDIGA-Demonstranten. Ihr nehmt zwar euere Grundrechte wahr, das wird aber bei uns nur von Linken toleriert. Was ihr da aber treibt, ist kontraproduktiv. Ihr habt euren Bundespräsidenten missverstanden, der euch zu mehr Zivilcourage gegenüber gewaltbereiten Islamisten  aufgefordert hat.
   Was ihr macht, hat mit Zivilcourage nichts zu tun. Das ist in verstörender Weise Pro-Deutschland. Wundert euch bitte nicht, wenn Linkspopulisten in Politik und Medien sich leider gezwungen sehen, euch als Vaterlandsfreunde und Anti-Europäer zu brandmarken. Und solltet ihr das immer noch nicht kapiert haben, eben als Nazis und ewig Gestrige".
   Der grüne Linkspopulist Cem Özdemir scheint den Schuss allerdings noch nicht gehört zu haben. Er halte nichts "von so einer weinerlichen Haltung" im Umgang mit PEGIDA, sagte er im RBB und: "Klartext ist angesagt und nicht dieses Gesülze, was ich zum Teil höre".
Ausführlich:

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